Selbstbestimmt & gemeinschaftlich Leben im Leipziger Osten || info@wurze.de

wurze_kompGrundgedanke

Die Wurznerstr. 2 soll als Haus- und Wohnprojekt gemeinschaftliches Wohnen und eine freie, selbstbestimmte Entfaltung der Bewohner_innen und Nichtbewohner_innen ermöglichen.

Ein paar Fakten

  • Baujahr 1892
  • zuletzt bewohnt in den 90’er Jahren
  • ca. 700 m² Wohnfläche (+Dachboden & Keller)
    • ca. 170 m² Ladenfäche
    • 4 Wohnetagen
    • ca. 55 Zimmer (vor dem Bau)
    • großer Hof & Garten (gemeinsam mit dem KlausHaus)

Öffentlicher Raum (Erdgeschoss)

Die Räume im Erdgeschoss sollen, neben den Bewohner_innen des Hauses, vor allem der Allgemeinheit nutzen. Wir möchten insbesondere Menschen und Gruppen, die keine eigenen Räume zur Verfügung haben die Möglichkeit geben hier ihre Ideen zu verwirklichen. Dabei wollen wir versuchen, einen Teil der Räume möglichst neutral zu gestalten, um eine flexible Nutzung zu ermöglichen. So kann ein Raum morgens Menschen als Büro dienen, Nachmittags als Ort an dem Nachhilfe gegeben wird und Abends um einen Vortrag zu beherbergen.

Konkret heißt das für uns:

FrontIn den drei Läden sollen ein Umsonstladen & Tauschbibliothek, ein Werkstattbereich und ein Multifunktionsraum für die flexible Nutzung z.B. als Ausstellungsfläche, Nachhilferaum, Seminarraum und Ähnliches entstehen. In den hinteren Räumen sollen Werkstätten eingerichtet werden, in denen Menschen die Möglichkeit haben sich gestalterisch und schöpferisch auszuleben, oder auch nur einfache Reperaturen durchzuführen. In gemeinschaftlichen Projekten und Workshops wollen wir den Erwerb und Transfer von Wissen und praktischen Fähigkeiten ermöglichen und fördern.

Wohnraum  (Obergeschosse)

Wichtig ist das Zusammenleben in der Hausgemeinschaft. Deshalb soll grundsätzlich das gesamte Haus als eine Wohngemeinschaftt organisiert werden. In der Praxis heißt das, dass auf jeder der vier Etagen 6-8 Menschen wohnen, wobei jede Etage als Einheit zwar mit Bad, Küche und Gemeinschaftsraum eigenständig ist , aber generell das Leben im ganzen Haus stattfindet. So soll das Treppenhaus nicht nur als Verbindungsraum zwischen den Stockwerken genutzt werden, sondern belebt werden, die Wohnfläche erweitern und dadurch die Etagenwohnungen zu einer Hausgemeinschaft zusammenbringen.