Selbstbestimmt & gemeinschaftlich Leben im Leipziger Osten || info@wurze.de

LOstFood – Die FoodCoop sucht Mitstreiter_innen

Natur Kosmos Blume Lebensmittel Salat Ernte produzieren Gemüse Kürbis Markt Korb Gemüse Kohl Floristik Aubergine Bio Gemüsegarten blühende Pflanze Blumendesign Blumen arrangement

 

Was macht die „LOstFood“-Foodcoop?

„LOstFood“ ist eine selbstverwaltete Kooperative zum Bezug von ökologischen und regional erzeugten Lebensmitteln. Dazu zählen vor allem Obst/ Gemüse, Brot, aber auch Trockenwaren. Ziel ist es nachhaltig erzeugte und gesunde Lebensmittel zu bezahlbaren und fairen Preisen anzubieten.

Warum macht sie das?

Wir wollen regionale und ökologisch wirtschaftende Produzenten unterstützen und uns damit unabhängiger von konventionellen Bezugssystemen machen, deren Produktionswege in der heutigen Zeit nicht nur undurchsichtig sondern auch fragwürdig sind.
Außerdem möchten wir so vielen Menschen wie möglich eine gesunde und bewusste Ernährung ermöglichen. Eine gesunde und bewusste Ernährung muss nicht vom Geldbeutel abhängen!

Wie macht sie das?

Wir bestellen ein Mal pro Woche gemeinsam Gemüse nach den aktuellen Angebots-Listen der Produzenten (digital per E-Mail). Abgeholt werden die bestellten Lebensmittel dann kurz nach der Lieferung (Ecke Wurzner Straße/ Dresdner Str.), Donnerstag abends 19:00-19:30.

Zusätzlich haben wir lagerfähige Nahrungsmittel (z.B. Kichererbsen, Reis, Müsli,…) die man sich selbst abfüllen kann.
Wir sind selbstorganisiert, das heißt alle die mitmachen, sorgen dafür dass es läuft. Es müssen regelmäßig Raumdienste gemacht werden und wir treffen uns unregelmäßig für Plena und machen Tempeh, Erdnussbutter o.Ä. selber.

 

Infos unter: http://lost-food.de

Neues aus der Nachbarschaft:

Nachdem die Bauzeichen GmbH leider nicht geantwortet oder den Projektnamen geändert hat, veröffentlichen wir hier den Brief an sie und hoffen auf eine Stellungnahme!

Hallo Bauzeichen GmbH,

dein „Anliegen ist es, die Tradition des Schönes [sic] Bauens in Leipzig fortzusetzen“ (http://bauzeichen.com/firma/). Mit deinem Projekt „Wohndomizil Drei Mohren“ (http://bauzeichen.com/) stellst du dich jedoch in eine Tradition, die mehr als schönes Bauen umfasst. Leipzig hat eine lange Geschichte als Ort, an dem Menschen unter Bezug auf ihre Herkunft oder Hautfarbe bis zu ihrer Entmenschlichung ausgegrenzt und getötet wurden. Während der schön gebaute Clara-Zetkin-Park 1897 zum Zweck einer Kolonialschau errichtet wurde und die letzte Völkerschau 1931 im Leipziger Zoo stattfand (vgl.http://www.leipzig-postkolonial.de/htmls/02_thms/02_11-zoo.html), ist die Herabwürdigung nicht-weißer Menschen weiterhin Alltag. Unter deutscher Flagge, aus rassistischer Motivation, wurde 2010 in der Leipziger Innenstadt Kamal K. umgebracht (http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/BGH-entscheidet-Urteil-wegen-Mordes-an-Iraker-Kamal-K.-in-Leipzig-ist-rechtskraeftig) und 2015 brannte in Stötteritz eine Geflüchtetenunterkunft (http://www.lvz.de/Specials/Themenspecials/Fluechtlinge-in-Leipzig/Brandanschlag-auf-Leipziger-Fluechtlingsunterkunft). An dieser Stelle könnten weitere Vorkommnisse genannt werden, die zeigen, dass in unserer Gesellschaft ein Denken allgegenwärtig ist, das Menschen in „Mohren“ und „Weiße“ einteilt, das rassistisch ist. Um dieses Denken nicht zu unterstützen, sollten seine Begriffe nicht positiv besetzt, vor allem nicht verharmlost werden.

Wir fordern deshalb, dass das Wohndomizil, trotz und wegen der Geschichte seines bisherigen Namens, umbenannt wird und sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart des Begriffs auseinandergesetzt wird!

MfG die Wu

P.S.: Wir sind gespannt darauf, wie eure Lofts und Loggias „eine faire, finanzierbare Möglichkeit“ zum Wohnen bieten werden und freuen uns auf neue Nachbar*innen.

Ein kritischer Spaziergang durch den Leipziger Osten – eine Broschüre über Aufwertung & Gentrifizierung

Die ‚Recht auf Stadt Gruppe‘ der interventionistischen Linken Leipzig ‚Prisma‘, hat bereits Ende des vergangenen Jahres diese lesenswerte Broschüre mit einigen Inputs zum Thema Gentrifizierung im Leipziger Osten herausgebracht. Thema ist unter anderen die Sanierung der nahegelegenen Karl-Krause-Fabrik oder die problematischen Verhältnisse und Repressionen mit der  Kunst und Kulturvereine im Leipziger Osten in der Vergangenheit immer stärker zu kämpfen hatten.
weiterlesen …

Die neue Syndikatsbroschüre ist raus

Schon Anfang des Jahres ist die neue Broschüre des Mietshäusersyndikats veröffentlicht worden & wir sind nun auch mit dabei. In der Broschüre stellen sich nicht nur alle Projekte und Initiativen (Projekte die es noch werden wollen) vor, man erfährt auch einiges über die aktuelle Arbeit und die Perspektiven des solidarischen Projektverbundes.

weiterlesen …

Frühjahresputz 2.0 & ein Film über das Mietshäusersyndikat

Lange ist es her, dass es hier auf unserem Blog ein Lebenszeichen aus der Wurze gab. Das soll sich nun ein wenig ändern. Denn Neuigkeiten aus unserem Haus gibt es eine ganze Menge und auch außerhalb des Hauses ist in Leipzig wohnungspolitisch eine ganze Menge passiert.

Auf unseren Seiten und dem Blog wird in den kommenden Tagen ein wenig aufgeräumt, also schaut ganz bald wieder vorbei. Bis dahin gibt es hier den im letzten Jahr von Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger produzierten Film über das Mietshäusersyndikat zu sehen. Sehr  gelungen gemacht, erklärt er die Strukturen und Ideen die hinter dem Syndikat stecken und gibt einen Einblick in unterschiedliche Hausprojekte in Lübeck, Hadmersleben, Hamburg, Neuruppin, Freiburg und Tübingen.

[Fr. 22.1.] Kuchen, Kaffee & Hannah ROTTkehlchen

12360114_1086064471433742_414872880981278832_n

 

Kuchen und Kaffee ab 1500
Programm ab 1600
Meyer/Streycher (Piano & Poetry)
Peter Lünenschloß (Lesung)
The light of Alan Jones https://soundcloud.com/thelightofalanjones
Hannah ROTTkehlchen http://rottkehlchen.bandcamp.com/

/„trauen. machen. & dann wird es funktionieren.“/

Rottkehlchen ist das Herzblutprojekt der Musikern und Sänger Hannah
Rottkehlchen. Die Hamburgerin verbindet experimentelles Songwriting mit
Looptechniken und kombiniert dafür kleine Melodien mit Geräuschen,
psychoaktiven Klängen und Krach. Akustische Eigenheiten werden mit
elektronischen Schnipsel verwoben, auf dem sich ausbreitenden
Klangteppich flaniert die eindrucksvolle und einnehmende Stimme.
Abgefahren. In den oft persönlichen Texten geht es um Zweifel und die
Angst zu verharren, um innere und äußere Kämpfe um Unabhängigkeit und
Eigenständigkeit und die Hoffnung, all den Sorgen und Herausforderung
selbstbestimmt etwas entgegensetzen zu können.

Rottkehlchen ist Teil verschiedenster Projekte und Kollektive, zB des
experimentellen Musikprojekts Kollektiv Status Wo? und der Villa
Dunkelbunt in Hamburg. Seit 15 Jahren musiziert sie in verschiedenen
Formationen. Nun hat sie sich ausreichend Zeit genommen und präsentiert
sich erstmalig als Solokünstlerin, eine Mutprobentour, eine Reise zu
Menschen, die bereit sind, Neues zu entdecken, die sich trauen, die sich
im wachwarbernden Prozess noch immer am wohlsten fühlen. Ihnen bringt
Rottkehlchen ihre CD mit, aufgenommen zu Hause in der Hamburger Villa
Dunkelbunt mit Wegbegleitern wie Ein Astronaut und Klaus der Geiger.

[07.12] Offene Hausprojekteberatung

tramDer Haus & Wagenrat e.V. lädt in die Wurze ein:

Wie läuft das mit dem Hausprojekt? Wie fängt man am besten an? Woher die Kohle nehmen? Ihr habt Lust ein Projekt zu starten, seid vielleicht schon eine Gruppe, habt viele Ideen wisst aber nicht so recht wie man startet? Viele Fragen schrecken vor allem zu Beginn ab. Daher laden wir am kommenden Dienstag zu einer lockeren Runde in die Wurze ein. Wir erzählen ein bisschen über unser Projekt, die Startphase und den weiteren Werdegang und versuchen die verschiedenen Möglichkeiten gemeinschaftlicher Hausprojektkonzepte aufzuzeigen. Die meiste Zeit ist aber für eure Fragen da. Also kommt vorbei. weiterlesen …

[10.11.] Stadtteilladen Planungstreffen

flyer_planungstreffen_web

Liebe Nachbar_innen, Initiativen und Interessierte,

in der Wurzner Straße 2 gibt es ein paar Ladenflächen, die geplant,
saniert und bespielt werden wollen. Dazu braucht es Menschen, die Lust
haben sich an diesem Prozess zu beteiligen.

Wir laden hiermit zu einem ersten großen Planungstreffen ein:

Am 10.11.2015 um 18 Uhr in der Wurzner Straße 2

Es gibt: Tee, Kekse und leere Räume

Bitte mitbringen: Ideen, Zeit und Motivation

[Sa. 30.05] Parade der Unsichtbaren

flyer_klein1000 Jahre Leipzig? This Party is not our Party! Zwar sind wir eingeladen, zu tanzen, aber kommen werden wir nur als ungebetene Gäste.

In was für einer Stadt leben wir hier eigentlich? Die Mieten steigen in Leipzig mittlerweile schneller, als das Realeinkommen wächst und auch die ersten Entmietungsschweinereien – Windmühlenstraße, Kantstraße, Holbeinstraße – haben bereits Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben. Während immer noch das Mantra von der „Leipziger Freiheit“ seine Runden zieht, haben Bewohner*innen sogenannter Problemviertel unter der permanenten Belästigung durch Videoüberwachung und Gefahrengebieten zu leiden. Und mit der gerade bei den offiziellen LEGIDA-Gegendemonstrationen viel beschworenen Weltoffenheit hat man es auch nur soweit, wie die Asylsuchenden in der Torgauer Straße am Rand der Stadt nicht die Normalbevölkerung verärgern. Sie sind mehr als alle anderen vom urbanen Reichtum der Stadt ausgeschlossen, aber auch all die Prekären, Arbeitslosen und alternativen Freaks werden sich das Leipzig der Zukunft nicht mehr leisten können. Klar, noch lebt es sich hier gut, aber die Entwicklungen in anderen Städten zeigen wie der urbane Raum brav getrennt werden kann in arm und reich, weiß und migrantisch, kultureller Avantgarde und Tristesse.

Genau in dieser Situation feiert die Stadt Leipzig 2015 ihr 1000-jähriges Jubiläum. Der Höhepunkt: Ein Sternenmarsch am 30.05., an dem fünf riesige Löwenskulpturen die Stadt Leipzig repräsentierend durch die Straßen ziehen sollen. Die einjährige Werbeschleife ist Teil eines Projekts, das Leipzig fit machen soll für eine besser verdienende Mittelschicht, für gut ausgebildete Lohnarbeiter*innen und zahlungskräftige Konsument*innen. Gleichzeitig soll denen, die aufgrund dieser Entwicklungen zu leiden haben mit der charmanten Lüge „Wir sind die Stadt“ suggeriert werden, dass dieses Herrschaftsprojekt auch das ihre ist. Zwar sollen auch sie sich kräftig einschwören auf „ihr“ Leipzig, ausgeschlossen bleiben sie trotzdem. Doch dieses andere Leipzig soll nicht unsichtbar bleiben. Am 30.05. werden wir als unsere eigene Skulptur die städtischen Ausschlusserfahrungen auf die Straße tragen und der offiziellen Erzählung der Stadt widersprechen.

Ausgesperrte, Weggesperrte, Ungewollte, Anormale, Abgeschaffte. Wir sind
die Stadt!

http://leipzig2015.blogsport.de/

[Mo. 02.02] Konzert MOLDE | DWARPHS | LINGUA NADA

aH7Pr4_gdnV8sn4-O5ckwUPf_rPmYySIdNXZL5ib7ck,bQfWmAy2GqbsVVLXIn7W2WOwSmcenL-TycYGa0uWaKYAuch die Wurze erwacht langsam aus dem Winterschlaf und startet ins neue Jahr mit einem wirklich tollen Keller-Konzert, veranstaltet von income tax refund. Feinster Post Rock von Dwarphs, Molde & Lingua Nada. Hört rein und schaut vorbei. Hinterher darf noch getanzt werden.

Feinster Montagseskapismus! Wir freuen uns auf euch.  Eintritt wie immer gegen Spende.

weiterlesen …